Die Hochzeitspapeterie
Schauen Sie sich zuerst nach einer für Sie günstigen Druckerei um. Oft gibt es hier nämlich grosse Qualitäts- und Preisunterschiede. Wenn Sie Ihre Druckerei gefunden haben, lassen Sie am besten Ihre gesamte Hochzeitspapeterie im gleichen Stil drucken: Hochzeitseinladungen und Dankekarten, Programmheft und nach Wunsch Menü- und Tischkarten.
Stil und Wortlaut Ihrer Einladungskarten hängen davon ab, ob Sie Ihr Hochzeitsfest als rauschende Ballnacht oder im rustikalen Landgasthaus feiern. Für die Gäste sollte klar hervorgehen, ob sie eine lange Feier mit opulentem Mahl zu erwarten haben oder ob man sich nach einem Stehempfang wieder verabschiedet.
Wenn Sie im kleinen Rahmen feiern, können Sie handgeschriebene, persönliche Karten verschicken. Es werden hierzu auch vorgedruckte Hochzeitsanzeigen angeboten, in die Sie nur noch Namen und Datum eintragen müssen. Sie können Ihrer Phantasie freien Lauf lassen und Ihre Einladung auch in Puzzle-Form oder als Luftballon verschicken.
Für grössere Feste empfiehlt es sich jedoch, die Dienste einer Druckerei in Anspruch zu nehmen. Sie werden von den Auswahlmöglichkeiten überrascht sein!
Zugleich mit den Einladungen sollten Sie auch die Dankekarten drucken lassen. Schreiben Sie jedem Gast ein paar Zeilen, die Ihren individuellen Dank ausdrücken. Auch über ein Hochzeitsfoto, der Dankekarte beigelegt, freut sich jeder.
Die Dokumentation Ihrer Hochzeit
Knipsen kann dank moderner Kameras heutzutage jeder, doch für den schönsten Tag im Leben sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie statt Onkel Otto nicht doch lieber einen Profi engagieren. Dies sollten Sie jedoch frühzeitig tun, denn viele der guten Fotografen sind an Wochenenden im Mai oder August schon Monate im voraus ausgebucht.
Den Fototermin am Hochzeitstag sollten Sie zu einem Zeitpunkt vereinbaren, an dem Sie weder schon müde noch gestresst sind, damit die Hochzeitsfotos wirklich eine bleibende Erinnerung an Ihre Hochzeit darstellen. Sehr beliebt sind Aussenaufnahmen, da sie romantisch und natürlich wirken. Am besten suchen Sie sich bereits vorher Ihren Lieblingsort am nahegelegenen See oder am Waldrand!
Wenn Sie Ihre Hochzeit in Bild und Ton aufzeichnen möchten, haben Sie die Wahl zwischen einem Hobbyfilmer (Kusin Konrad) und einem professionellen Videographen. Ersterer ist auf jeden Fall die billigere Variante. So oder so sollten Sie aber Ihre konkreten Wünsche zuvor genau besprechen und ein "Drehbuch" erstellen. Holen Sie unbedingt auch die Erlaubnis fürs Filmen beim Pfarrer und beim Standesbeamten ein.
Der Finanzplan
Da es heute kaum noch üblich ist, dass die Eltern die Hochzeit bezahlen, ist ein detaillierter Kostenplan unumgänglich. Schliesslich soll es nach der Traumhochzeit kein böses Erwachen geben.
Setzen Sie sich also bei einer Tasse Kaffee gemütlich zusammen und besprechen Sie sämtliche anfallenden Ausgaben. Sparen ja - aber nicht am falschen Ende!
Ob Sie den neusten Boyfriend Ihrer Kusine miteinladen, das sollten Sie sich schon überlegen, aber am Brautkleid darf nicht gespart werden, denn an Ihrem Tag sollen Sie sich rundum schön fühlen.
Spätestens jetzt wäre es gut, wenn Sie sich über den Rahmen, in dem Sie feiern wollen, klar werden. Auch eine Gästeliste kann nun erstellt werden.
Wenn Ihr Budget knapp ist, bitten Sie doch Verwandte und gute Freunde, Ihnen Geschenke in "Naturalien" zu machen.
Die Trauzeugin könnte die Hochzeitstorte spendieren, der betuchte Onkel die Musikkapelle bestellen, und die Oma schenkt vielleicht gern die Hochzeitsnacht in der Hotel-Suite.
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