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Hochzeitsfest.

Zutaten zum Erfolg.

Über Musik, Torten, Blumen und andere Zutaten zum gelungenen Hochzeitsfest.

Musik

Die beliebteste Möglichkeit für gute musikalische Unterhaltung ist es, eine Band aufspielen zu lassen. Live-Musik macht Stimmung, aber so lebhaft und beschwingt dies auch sein mag, man kann die Lautstärke nicht regulieren (während des Essens, beispielsweise). Beim grossen Hochzeitsball ist eine Kapelle jedoch ein Muss.

Möchten Sie eine lockere Atmosphäre schaffen, so engagieren Sie statt einer Band einen DJ, der Ihnen meist Platten für jedes Alter und jeden Geschmack auflegen kann. Sanfte Hintergrundmusik wirkt kommunikationsfördernd und auflockernd, und Ihre Gäste werden sich bestimmt wohlfühlen.


Tanzkurs

Zu einem Hochzeitsfest im noblen Restaurant gehört abends unbedingt der Tanz, wobei das Brautpaar traditionsgemäss alleine den Eröffnungswalzer tanzt. Dies ist jedoch kein Grund, weiche Knie zu bekommen! Heute werden von vielen Tanzschulen Schnellkurse angeboten, durch die Sie in wenigen Stunden Walzerprofi werden können.

Der Bräutigam muss sich heutzutage nicht mehr verbeugen, um seine Braut zu Tanze zu bitten. Das Paar betritt die Tanzfläche, wobei der Brautstrauss während des Tanzes zwischen den gefassten Händen gehalten wird. In der ersten Minute des Brautwalzers tanzen Sie alleine, dann kommen in der zweiten Minute die Eltern des Brautpaares hinzu und in der letzten Minute alle anderen Gäste.


Hochzeitswagen

Auch das Gefährt sollte natürlich zum Stil Ihrer Hochzeit passen! Eine Kutsche mit Pferdegespann und stilecht gekleidetem Kutscher ist der Traum vieler Brautpaare. Auch ein alter Benz oder Cadillac, schön mit Blumen verziert, wird die erwünschte Wirkung haben.


Blumen

Ohne Blumen, die wichtigste Nebensache bei einer Hochzeit, wirkt die schönste Hochzeit fad und farblos. Sämtlicher Blumenschmuck sollte aufeinander abgestimmt sein: Der Brautstrauss und der Kopfschmuck der Braut, der Ansteckschmuck für Bräutigam und Gäste, die Blütenkränze und die Streublumen für die Blumenkinder, der Kirchenschmuck, die Autodekoration und der Tischschmuck im Restaurant.

Als Tischschmuck bieten sich vor allem die traditionellen Hochzeitsfarben grün und weiss sowie Pastellfarben an. Die Gestecke sollten keineswegs zu gross sein, sonst wirken sie nur störend. Auch Kerzen gehören zur schöngedeckten Tafel.


Tischreden

Was wäre eine Hochzeit ohne die stolze und etwas gerührte Rede des Brautvaters? Auch andere Verwandte kommen gern zu Wort. Wichtig ist hier aber, dass nicht zu lange geredet wird, ganz nach dem Motto: Man kann über alles reden, nur nicht über fünf Minuten! Sprechen Sie über Amüsantes und Humorvolles, lassen Sie Lobeshymnen auf das Brautpaar erklingen, aber werden Sie bitte nie indiskret oder anzüglich.


Tischordnung

Das Brautpaar hat seinen Platz an der Hochzeitstafel immer in der Mitte: bei einer rechteckigen Tafel in der Mitte der Längsseite, bei einer U-, T- oder E-Form in der Mitte der Querseite. Schwieriger ist die Plazierung der übrigen Gäste. Schnell kann es vorkommen, dass sich ein Gast benachteiligt fühlt.

Daher erfordert die Planung der Tischordnung einiges an Fingerspitzengefühl, vor allem, wenn man die Plätze anstatt nach dem Gruppenprinzip nach dem Harmonieprinzip verteilt. Nach dem Gruppenprinzip werden die Gäste streng nach Familien getrennt und die Plätze nach Alter und Verwandtschaftsgrad vergeben. Nach dem Harmonieprinzip werden diejenigen Gäste nebeneinandergesetzt, die die gleichen Interessen haben und sich gut verstehen.

Jede Dame sollte, wenn möglich, einen Tischherrn haben. Verheiratete Paare kann man grundsätzlich trennen, nur Frischverliebte und Jungverheiratete sollte man zusammenlassen. Nachdem der Tanz eröffnet ist, lockert sich die Sitzordnung ohnehin auf, und das Brautpaar kann sich auch zu anderen Gästen gesellen.


Zeremonienmeister

Wo sind nur die Ringe geblieben? Wer hilft Tante Trude, ihren richtigen Platz an der Hochzeitstafel zu finden? Wer hat Kleingeld für den Blumenboten?

Der Zeremonienmeister behebt alle kleinen Pannen und sorgt dafür, dass sie gar nicht erst passieren. Geschwister oder gute Freunde des Hochzeitspaares kommen für diese wichtige Aufgabe in Frage. Überlassen Sie nichts dem Zufall, und geniessen Sie Ihr perfekt ablaufendes Fest in vollen Zügen!

Geschenke

Um Gästen sowie Brautpaar das gequälte Lächeln zu ersparen, wenn der vierte Mixer ausgepackt wird, werden heute von vielen Fachgeschäften Geschenklisten oder ein Hochzeitstisch angeboten. Auf diese Weise kann der Schenkende sicher sein, dass er den Geschmack des Brautpaares trifft und etwas schenkt, was auch Freude macht, und Sie werden nicht mit Präsenten überhäuft, die absolut nicht zu Ihren übrigen Sachen passen.

Sie können sich natürlich auch eine luxuriöse Hochzeitsreise schenken lassen. Freunde und Verwandte schenken gerne "Flittermeilen". Fragen Sie in Ihrem Reisebüro nach entsprechenden Möglichkeiten.


Hochzeitstorte

Der Höhepunkt des Hochzeitsmahles ist für viele das Anschneiden der Hochzeitstorte. Als Symbol der Verbundenheit liegen sowohl die Hand des Bräutigams als auch die Hand der Braut auf dem Messergriff. Eine alte Weisheit besagt, dass derjenige, dessen Hand beim Anschneiden oben liegt, in der Ehe das Sagen haben wird. Begonnen wird mit der obersten Etage, danach kann eine andere Person weiterschneiden.



 






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